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Paipe - Erfolgsfaktor Zeit im Griff



17-04-2012 - 18:55

Die Durchführung des Requirements Engineering ist eines der wichtigsten Tätigkeiten in einem Projekt. Die Ermittlung der Anforderungen an ein Produkt, eine Applikation oder Architektur ist zudem nicht nur in einer Voranalyse entscheidend, sondern während des ganzen Projektes. Unser Plädoyer ist eine Kombination von agilen Methoden mit klassischen Projektführungsmethoden unter der Berücksichtigung, dass in einem zu erstellenden System sämtliche Komponenten und deren Abhängigkeiten visualisiert und die darin enthaltenen Anforderungen stetig verwaltet werden können.

Agile Methoden

In den letzten Jahren und vor allem in grossen Softwareprojekten wurde erkannt, dass eine Voranalyse allein zur Ermittlung sämtlicher Systemanforderungen nicht ausreichend ist, weil grössere Softwareprojekte sich an agile Geschäftsprozesse anpassen müssen und oft das Wissen an eine Softwarelösung erst während des Projektes entsteht. Diese Gegebenheit erklärt das Zustandekommen vieler agilen Methoden wie Scrum und DSDM (Dynamic Systems Development Method). Doch auch ein agiler Projektrahmen allein verspricht noch nicht den Erfolg eines Projektes.

Visualisierung + Requirements Engineering

Eine Visualisierung aller Systemabhängigkeiten und der Kombination von agilen mit klassischen Methoden, erhöhen das Erfolgspotential wesentlich: Es wird eine klassische Projektführungsmethode eingesetzt, die mit den iterativen Prozessen der agilen Vorgehensweise in der Konzept- und Realisierungsphase vereint wird. So können auf die verändernden Anforderungen während des Projektes eingegangen werden und stetiges Requirements Engineering wird zum Programm. Zusätzlich sollen die sich dadurch Ändernden oder neu ergebenden Abhängigkeiten festgehalten und visualisiert werden. Neue Risiken oder Komplexitätsveränderungen werden so ersichtlich. Wenn solche Informationen schnell und frühzeitig allen Lösungserbringern vorliegen, sind die nachfolgenden Entwicklungsiterationen effizienter und mit weniger Risiken behaftet.

Projektanatomie

Einsatz von Paipe

Wie vorgängig erörtert, bergen Neuanforderungen während eines laufenden Projektes immer auch Risiken, sobald diese in komplexen Projekten integriert und umgesetzt werden müssen. Grösster Stolperstein ist hier meistens die fehlende Übersicht der System- und Komponentenabhängigkeiten. Der Paipe-Editor kann diese Lücke schliessen:

  • Modellierung und Visualisierung aller System- und Komponentenabhängigkeiten; Risiken, Projektstatus, Aufwände und Release-Integrationsplan auf einen Blick.
  • Abhängigkeiten können zu anderen Projekten definiert werden und Aktualisierungen aussenstehender Abhängigkeiten erfolgen automatisch.
  • Publizierung der Projektinformationen im Web, On-Screen oder per Reports.
  • Erhöht den Nutzen bereits bestehender Werkzeuge und Prozesse; die Arbeitsmethode muss nicht angepasst werden und eigene Terminologien können beibehalten werden (Arbeitspakete, Release-Terminologie, etc.)

Der Paipe-Editor bildet Projekte in sogenannten Projekt-Anatomien ab und erlaubt auch die Kollaboration verteilter Projektteams. Eine Anatomie kann unterschiedlich im Paipe-Editor dargestellt werden, wie beispielsweise in Form eines Release- und Integrationsplan:

Projektanatomie

Weitergehende Informationen

Autor

Michael Gasche

Principal Consultant @ G·Stream


Michael Gasche ist Berater der G-Stream Technologies und widmet sich den Themen Produkt- und Projektmanagement, Key Account Management, Innovation und Busines Development sowie neuen Technologien.

Kontakt:

m.
t.
w. michaelgasche.com


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„Wir kennen das ganze Spektrum eines IT-Projektes.“